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Die serienmäßige Bremsanlage wird vom Hersteller für den Einsatz im entsprechenden Fahrzeug entwickelt und abgestimmt. Aufgrund der vielzähligen und unterschiedlichen Fahrzeuganforderungen (Bremsleistung, Lebensdauer, Verschleiß, Komfort, Kosten, Gewicht, Geräusche etc.) stellt sie einen möglichst guten Kompromiss der einzelnen Entwicklungsfaktoren dar. Durch eine geänderte Gewichtung dieser Anforderungen kann man die Anlage zugunsten der Bremsleistung optimieren, wobei allerdings mit Einbußen in anderen Bereichen (z.B. Komfort, Verschleiß, Geräuschverhalten) zu rechnen ist.

Die MTM Sportbremsanlagen haben gegenüber der Serienausstattung des Fahrzeuges geänderte Faust-oder Mehrkolbenfestsättel, größere Bremsscheiben, größere Bremsbeläge und Stahlflexbremsleitungen, die im folgenden beschrieben werden.

Bremssättel

Die Bremssättel der MTM Sportbremsanlagen werden je nach Fahrzeugkategorie und Einbauort (VA/HA) entweder als Faust-oder Festsättel ausgeführt. Faustsättel sind schwimmend gelagert und weisen einen höheren Bremskomfort als Festsättel auf. Des weiteren sind sie aufgrund ihrer kleineren Bauform besonders bei begrenzten Platzverhältnissen (z.B.: bei kleinen Felgengrößen) vorteilhaft. Sie werden deshalb häufig bei leichteren Fahrzeugen und/oder an Hinterachsen eingesetzt.

Bei großen bzw. sehr leistungsstarken Fahrzeugen kommen speziell an der Vorderachse eher Festsättel zum Einsatz, die besonders bei hoher Beanspruchung der Bremsanlage eine hohe Eigenstabilität aufweisen und gleichzeitig aufgrund Ihrer Mehr-Kolben-Ausführung ein gleichmäßiges Anpressen der Bremsbeläge an die Scheiben gewährleisten. Da sie fest mit dem Radlagergehäuse verbunden sind, können sie allerdings auftretende Vibrationen der Achsaufhängung und/oder der Bremse schlechter ausgleichen und ggf. auf das Lenkrad und/oder das Bremspedal übertragen. Deshalb ist gerade bei gebrauchten Fahrzeugen darauf zu achten, dass besonders die Radlager, sämtliche Achs-und Lenkungsteile sowie deren Aufhängungen keine Vorschädigungen bzw. unzulässigen Verschleiß aufweisen. Im Zweifelsfalle sind diese anhand der Herstellervorgaben zu prüfen und vorab zu erneuern.

Bei Schäden oder unzulässigem Verschleiß in den beschriebenen Bereichen können auch Schäden an der Bremse hervorgerufen werden, die die einwandfreie Funktion der Bremsanlage beeinträchtigen und nicht über die MTM-Gewährleistung abgedeckt sind.

Bremsscheiben

Größere Scheiben besitzen eine größere Wärmespeicherkapazität und können deshalb mehr von der beim Bremsen entstandenen Wärme aufnehmen. Dies wirkt sich vor allem auch auf die Stabilität der Bremsleistung (Fading) positiv aus. Um die Wärmeabgabe an die Umgebungsluft zu verbessern, verfügen die meisten Bremsscheiben über ein komplexes Belüftungssystem von Kühlrippen und ggf. Löchern, die die warme Luft von innen nach außen leiten.

Achtung:
Voraussetzung für die optimale Funktion des Belüftungssystems ist, dass sich genügend Kühlluft im Radhaus befindet bzw. ins Radhaus geleitet wird. Speziell bei stark tiefergelegten Fahrzeugen ist deshalb für eine ausreichende Luftzufuhr zu sorgen. Andernfalls kann es zu einer Überhitzung der Bremsscheiben und in Folge dessen zu stark erhöhtem Verschleiß der Bremsscheiben und Beläge kommen.

Die Löcher der Bremsscheiben verbessern das Nassbremsverhalten, verursachen aber beim Bremsen eine stärkere Geräuschbildung als eine ungelochte Scheibe. Dies beeinträchtigt aber in keiner Weise die Funktion der Bremsanlage.

Zur Verbesserung des Bremskomforts werden alle von MTM verwendeten Bremsscheiben vor der Auslieferung auf Toleranz und Seitenschlag geprüft und vermessen. Die maximal zulässige Toleranz liegt hier bei 0,025mm.

Die meisten MTM-Bremsscheiben sind schwimmend gelagert. Bei hoher thermischer Belastung können sie sich deshalb sowohl in radialer als auch in axialer Richtung optimal ausdehnen. Allerdings können durch dieses Aufhängungssystem je nach Umgebungstemperatur stärkere oder schwächereGeräusche auftreten, die jedoch keinen Einfluss auf die Leistung oder die Funktion der Bremsanlage haben. Erneuern Sie immer die Bremsbeläge wenn die Bremsscheibe erneuert wird.

Bremsbeläge

Die Bremsbeläge "Komfort" werden in Ihrem Material auf das Bremsscheibenmaterial abgestimmt, um eine für den alltäglichen Straßenbetrieb möglichst günstige Reibwertpaarung zu erhalten. Zusätzlichsind viele der Beläge mit Ausgleichsgewichten versehen um einem evtl. Auftreten von "Quietschgeräuschen" entgegen zu wirken. Je nach Material und Art der Achsteile kann es aber unter bestimmten Betriebsbedingungen auch bei der Verwendung der "Komfort"-Beläge zu einer Geräuschbildung kommen. Für solche Fälle sind für viele Beläge spezielle Dämpfungsplättchen erhältlich, die mit den Bremsbelägen verklebt werden und somit gegen das Auftreten von Geräuschen wirken. Diese Art der Geräuschunterdrückung ist jedoch nicht für einen sehr sportlichen Einsatz geeignet.

Achtung:
"Komfort"-Beläge sollten nie auf Rennstrecken bzw. im Rennbetrieb benutzt werden. Das organische Belagmaterial ist den hohen Temperaturen nicht gewachsen und wird Rückstände auf den Bremsscheiben hinterlassen, welche zu Vibrationen führen.

Für den sportlichen Gebrauch des Fahrzeuges oder für den Rennbetrieb sind für viele MTM Sportbremsanlagen auch "Pro"-Beläge erhältlich. Nähere Informationen dazu finden Sie unter dem Punkt Sonstiges.

Bremsschläuche

Die MTM-Stahlflexbremsleitungen sind edelstahlummantelte Teflonschläuche und nehmen aufgrund ihrer Bauform ein geringeres Volumen an Bremsflüssigkeit auf. Sie verbessern dadurch den Druckpunkt und sind bestens gegen Scheuern und Steinschlag geschützt.

Achtung:
Beim Einbau ist unbedingt darauf zu achten, dass die Bremsschläuche auch bei vollem Lenkeinschlag keine Fahrwerks- oder Karosserieteile berühren bzw. an anderen Teilen schleifen. Dies kann beim Bremsen zu schlagartigem Druckverlust und somit zu schweren Schäden am Fahrzeug und unter entsprechenden Umständen sogar zu Personenschäden führen! Die MTM GmbH haftet nicht für Schäden, die aus der falschen und/oder unsachgemäßen Verlegung der Bremsschläuche resultiert. Der Kunde trägt hierfür die volle Verantwortung!

Verbaubarkeit

Aufgrund der größeren Ausführung der MTM Sportbremsanlagen ist in der Regel auch ein größerer Bauraum erforderlich. Es ist deshalb auf eine ausreichende Freigängigkeit der Bremsanlage zu allen angrenzenden Teilen zu achten. Bei einer gewünschten Wiederverwendung der vorhandenen Felgen muss für eine problemlose Funktion und Abnahme der Bremsanlage ein Mindestabstand von 3mmzwischen Bremse und Felgenkontur vorhanden sein.

Achtung:
In den meisten Fällen reicht die serienmäßige Felgengröße nicht aus! Durch die Verwendung von Spurverbreiterungen (Distanzscheiben) kann der Freiraum vergrößert werden, jedoch wird dadurch auch das gesamte Rad nach aussen versetzt. Dies ist nur bis zu einem gewissen Maß zulässig und benötigt außerdem ein entsprechendes Gutachten.

Über die Kombinierbarkeit der für Ihr Fahrzeug passenden MTM Sportbremsanlage mit den dazu passenden MTM Felgen geben wir Ihnen gerne Auskunft.

Die beschriebene Freigängigkeit ist unbedingt vor der ersten Benutzung bzw. Probefahrt zu kontrollieren! Bei Missachtung kann es zu schweren Schäden am Fahrzeug oder verschiedener Bauteile und sogar zu Personenschäden kommen.

Nutzung

Beim Einsatz neuer Bremsscheiben und Belägen oder nach dem Erneuern von Belägen ist es erforderlich, die Reibflächen schonend aufeinander einzufahren. Der gesamte Einfahrvorgang dauert je nach Fahrweise und Bremshäufigkeit ca. 500-1000 km. Erst wenn der Belag mit seiner ganzen Fläche an der Bremsscheibe anliegt d.h. ein gleichmäßiges Tragbild an der Reibfläche der Scheibe vorhanden ist, wird eine optimale Verzögerung und Wärmeübertragung erreicht. Der Einfahrvorgang wird in der mitgelieferten Bedienungsanleitung detailliert beschrieben. Nach korrekt eingefahrener Bremse verfügt Ihr Fahrzeug gegenüber der Serienbremsanlage über eine deutlich spürbar bessere Verzögerung und auch beim häufigen Bremsen über einen konstanteren Reibwert.

Die Funktion des unter dem Punkt Bremsscheiben beschriebenen Belüftungssystems zur Wärmeableitung setzt grundsätzlich ein Drehen der Scheibe voraus. Deshalb sollte man nach entsprechend starker und häufiger Nutzung der Bremse das Fahrzeug nicht mit heißen Bremsscheiben abstellen, sondern dem Gesamtsystem Bremse während der Fahrt die Möglichkeit geben, sich wieder gleichmäßig abkühlen zu können. Diese Maßnahme wird zu einer Verspannungsminimierung der Scheiben und damit zu einem gleichmäßigen Bremskomfort über die gesamte Lebensdauer beitragen.

Achtung:
Bei Geschwindigkeiten unter ca. 80 km/h kann das Belüftungssystem der Scheiben nicht optimal arbeiten. Wird das Fahrzeug mit heißen Bremsscheiben ohne ausreichende Kühlung abgestellt, kann dies zu Vibrationen durch temperaturbedingten Verzug und verringerter Lebensdauer sowie zuerhöhter Rissbildung führen.

Für eine hohe Lebensdauer der Anlage ist es erforderlich, eine entsprechende Umsicht, Einfühlungsvermögen und Verantwortungsbewusstsein bei dem Gebrauch Ihres Fahrzeuges walten zu lassen. Ihre Bremsanlage wird es Ihnen durch eine zuverlässige Funktion danken.

Wartung und Pflege

In Abhängigkeit der Nutzungshäufigkeit und -stärke der Sportbremsanlage erhöht sich auch der Abrieb der Beläge in Form von Bremsstaub. Dieser Bremstaub setzt sich bei mangelnder Pflege/Reinigung u.a. in den Löchern der Bremsscheiben ab und kann dort bis zum kompletten Verschluss dieser Löcher führen.

Achtung:
Dies beeinträchtigt stark das Belüftungssystem der Scheiben und kann somit bei weiterem Gebrauch zu thermischen Überbelastungen, Verringerung der Lebensdauer und ggf. zur irreversiblen Beschädigung der Bremsscheiben führen.

Es ist deshalb darauf zu achten, dass die Löcher der Bremsscheiben von Zeit zu Zeit sauber gehalten werden. Der zeitliche Abstand der Reinigung hängt dabei in erster Linie von der Nutzung ab und kann deshalb nicht an eine Kilometerempfehlung gebunden werden.

Auch bei normaler Nutzung sollte die Anlage öfter kontrolliert und gesäubert werden.

Speziell im Winterbetrieb beim Einsatz von Straßensalz sollte darauf geachtet werden, die Bremsanlage in regelmäßigen Abständen zu säubern. Da der Bremsabrieb (Bremsstaub) sich auch auf Teilen der Felgen oder der Karosserie absetzen kann, sollte darauf geachtet werden, dass die betroffenen Bereiche ebenfalls in regelmäßigen Abständen vom Bremsenstaub gesäubert werden. Dies verhindert ein "Festbacken" oder "Einfressen" in den jeweiligen Teilen und beugt somit einer ungewollten Beschädigung vor.

Bei der Nutzung im Rennbetrieb sind nach jedem Rennen die Scheiben und Beläge fachmännisch auf Verschleiß zu prüfen und ggf. fachmännisch zu erneuern. Bei erforderlichen Reparaturen oder Wartungsarbeiten grundsätzlich nur original MTM Teile verwenden.

Bremsflüssigkeit

Die vom Fahrzeughersteller vorgeschriebene oder empfohlene Bremsflüssigkeit kann auch beim Einsatz der MTM Sportbremsanlage weiterhin verwendet werden. Die vorgeschriebenen Wartungsintervalle können ebenfalls beibehalten werden. Der Einsatz von spezieller Bremsflüssigkeit mit einer höheren Temperaturbelastbarkeit ist zweckmäßig, wobei hier allerdings darauf geachtet werden muss, ob diese auch eine Freigabe des Fahrzeugherstellers und eine Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr besitzt. Bei starker Beanspruchung der Bremsanlage sollte die Prüfung der Bremsflüssigkeit (Siedepunkt) öfter als werksseitig vorgeschrieben stattfinden.

Achtung:
Bremsflüssigkeiten mit höheren Siedepunkten sind auch stärker hygroskopisch (wasserbindend) und müssen daher in kürzeren Zeitabständen kontrolliert und ggf. erneuert werden. Genauere Informationen sind den Vorschriften und Anleitungen des jeweiligen Herstellers zu entnehmen.

Verschleiß

Grundsätzlich hängt der Verschleiß einer Bremsanlage in erster Linie von deren Gebrauch und somit von der Fahrweise des Nutzers ab. Aufgrund des zur Verfügung stehenden Bauraumes, der durch die jeweilige Achsgeometrie und die verwendete Felgengröße vorgegeben ist, unterliegt die Auslegung einer größeren Sportbremsanlage konstruktiven Grenzen. Da die serienmäßigen Fahrzeuge ein immer höheres Eigengewicht in Verbindung mit höheren Motorleistungen aufweisen und in der Regel nicht im hinblick auf einen sportlichen Einsatz (z.B. optimale Bremsenkühlung) entwickelt werden, ist es auch beim Einsatz einer MTM Sportbremsanlage möglich, diese in relativ kurzer Zeit zu überlasten und massive Schäden herbeizuführen. Die unter Nutzung beschriebenen Hinweise sind deshalb unbedingt zu beachten.

Einzelheiten über die Verschleißbeurteilung und dessen Grenzen entnehmen Sie bitte der mitgelieferten Bedienungsanleitung.

Sonstiges

Für eine sportliche Fahrzeugnutzung oder für den Rennbetrieb sind für viele der MTM Sportbremsanlagen "Pro"-Beläge erhältlich.

Die Belagzusammensetzung ist hier so gewählt, dass gegenüber dem “Komfort“Belag noch bessere Reibwerte und somit auch höhere Verzögerungswerte erreicht werden können. Gleichzeitig unterstützt die spezielle Belagmischung gerade bei hohen Temperaturen eine Verschleißverringerung.

Es handelt sich dabei um Sinterbeläge mit hohem Metallanteil, die im Gegensatz zu den organischen Belägen mit ihrer Trägerplatte regelrecht "verschmolzen" werden und deshalb eine Ablösung des Bremsbelages bei sehr hoher Temperatureinwirkung vermieden wird. Da bei der Entwicklung dieser Beläge das Hauptkriterium optimale Verzögerungswerte sind, muss hier mit einem Komfortverlust in Form von "Quietschgeräuschen" und bei geringen Temperaturen mit erhöhtem Anfall von Bremsstaub gerechnet werden. Aufgrund der aggressiven Zusammensetzung dieses Staubes und um ein dauerhaftes “Festbacken“ in den Felgen oder Karosserieteilen zu vermeiden ist ein häufiges Reinigen der betroffenen Teile empfehlenswert. Ein "Warmbremsen" ist weder bei den "Komfort"- noch bei den "Pro"-Belägen notwendig.

Achtung:
Pro-Beläge besitzen keine Zulassung für den öffentlichen Straßenverkehr.

Zulassung

Jede Modifizierung an einer serienmäßigen Bremsanlage fällt nach den derzeit gültigen Zulassungsvorschriften unter die abnahmepflichtigen Fahrzeugänderungen. Aus diesem Grunde erlischt nach einer Änderung der Bremsanlage die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges, wenn nicht unverzüglich die gemäß StVZO vorgeschriebene Änderungsabnahme durchgeführt und bestätigt wird.

Die meisten MTM Sportbremsanlagen besitzen ein von einer akkreditierten Stelle erstelltes Teilegutachten. Nach fachgerechtem Einbau und unter Berücksichtigung sowohl der jeweils aktuellsten Reparaturvorschriften des Fahrzeugherstellers als auch der mitgelieferten Einbauvorschriften und der im Teilegutachten aufgeführten Auflagen und Hinweise kann die Anlage einem amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfer einer Technischen Prüfstelle zur Durchführung und Bestätigung der vorgeschriebenen Änderungsabnahme vorgestellt werden.

Anschließend muss der Fahrzeughalter mit dem Nachweis über die Änderungsabnahme die Eintragung in die Fahrzeugpapiere bei der zuständigen Zulassungsbehörde beantragen.

Einige spezielle MTM Sportbremsanlagen verfügen über kein Teilegutachten. Diese Anlagen können nur im Hause MTM verbaut und anschließend auch nur im Hause von einem dafür zugelassenen Prüfer entsprechend den jeweils gültigen Auflagen im Rahmen einer Einzelabnahme geprüft werden. Nach erfolgreicher Begutachtung wird die MTM Sportbremsanlage vom TÜV in den Fahrzeugbrief eingetragen.

Mit diesem geänderten Fahrzeugbrief muss der Fahrzeughalter die Eintragung in die Fahrzeugpapiere bei der zuständigen Zulassungsbehörde beantragen.

Achtung:
Das alleinige Mitführen des Gutachtens im Fahrzeug reicht nicht aus!

Sicherheitstechnische Hinweise

Zusätzlich zu den unter dem Punkt Verschleiß beschriebenen Faktoren, die aus sicherheitstechnischer Sicht einen Tausch von Teilen der Bremsanlage erforderlich machen, müssen außerdem bei den regelmäßig durchzuführenden Wartungen der Anlage auch der Zustand der restlichen Bremsenteile, insbesondere der tahlflexbremsleitungen geprüft werden. Sollten hierbei Beschädigungen (z.B. Leckagen, Knick- oder Scheuerstellen etc.) festgestellt werden, so sind diese Leitungen sofort zu ersetzen.

Grundsätzlich müssen sämtliche Arbeiten an der Bremsanlage von qualifiziertem Personal einer Fachwerkstatt durchgeführt und rückverfolgbar bestätigt werden.

Gewährleistung

Wie bereits unter dem Punkt Nutzung beschrieben, hat auch die MTM Sportbremsanlage gewisse Belastungsgrenzen, die bei sachgemäßem Einbau und verantwortungsvollem Gebrauch nicht überschritten werden. Schäden oder Mängel in Bezug auf Lebensdauer, Bremsqualität oder Bremskomfort, die auf einen unsachgemäßen Einbau, bereits vorhandene Mängel am Serienfahrzeug (z.B. defekte Radlager, ausgeschlagene Gummilager oder andere verschlissene Fahrwerksteile), Überlastung der Bremse oder eine unzureichende Wartung und Pflege zurückzuführen sind, können verständlicherweise nicht von der MTM Gewährleistung übernommen werden. Verschleißteile (Bremsbeläge und Reibring der Bremsscheibe) sind grundsätzlich von der Gewährleistung ausgeschlossen, sofern sie benutzt wurden.

Auf Anfrage leiten wir gerne die technischen Daten der auf Ihr Fahrzeug passenden MTM Sportbremsanlage an Sie weiter.


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